Produktbeispiele nachhaltiger Entwicklung
Sind Bio-Kartoffel, Käse aus der Region, Naturtextilien oder Korbwaren aus fairem Handel schon 100 % nachhaltig?Streng genommen müsste beispielsweise ein nachhaltiges Lebensmittel aus Biolandbau stammen und umweltschonend verarbeitet und auch verpackt sein. Weiters müsste es, um Transporte möglichst kurz zu halten, primär regional vermarktet werden. Bei Produkten aus den so genannten Entwicklungsländern hätten die ArbeiterInnen ein Anrecht auf höhere Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen - hier spricht man von fair gehandelten Produkten.
Wenige Produkte vermögen unter den heute geltenden globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf Anhieb alle Kriterien zu erfüllen. Viele Produkte sind aber – weil sie bio, fair gehandelt, regional, umweltschonend oder energieeffizient sind – auf dem richtigen Weg. Produkte sind noch einen Schritt weiter und entsprechen mehreren Anforderungen gleichzeitig oder setzen als Produktinnovationen neue Impulse für eine nachhaltige Entwicklung. Solche Produkte tragen (Umwelt-)Gütezeichen und sind auf diese Weise als Vorzeigeprodukte erkennbar.
In den folgenden Slideshows präsentieren Handelsketten einen Querschnitt ihrer "nachhaltigen Produkte", die im Rahmen der "Nachhaltigen Wochen" Einige davon wurden hier ausgewählt um zu veranschaulichen, wie nachhaltige Entwicklung vorbildhaft umgesetzt und gelebt werden kann. Von den einzelnen Handelsketten ausgesuchte Best-Practice-Beispiele machen zudem deutlich, welchen Beitrag der Handel mit seinem Angebot hierzu leistet.
Für weitere Produktvorschläge bitten wir um Zusendung an andrea.buhl@tatwort.at
18.08.2009, NachhaltigeWochen

